Ein Nest für Wazou

Artikel-Nr.: 978-1-907585-01-7[1]

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EIN NEST FÜR WAZOU?

Thema: Vernachlässigung, Inobhutnahme, psychische Erkrankung der Eltern, Kontakt zur Herkunftsfamilie

 

Die Geschichte:

Das Vögelchen Wazou wächst bei seiner Mama auf seit der Vater mit den Zugvögeln davon ist. Die Vogelmama ist tapfer und versucht, Wazou zu versorgen, doch Wazou merkt, dass sie immer stiller und stiller wird und schließlich ganz aufhört, zu zwitschern. Wazou macht sich Sorgen, kann aber nichts tun, damit es der Mama besser geht. In der Schule ist Wazou sehr müde, doch er vertraut sich niemandem an.

Eines Abends ist Wazou allein im Nest, als ein gewaltiger Sturm tobt und er sich aus dem Baum retten muss. Er wird von der Eule am nächsten Morgen gefunden und an einen sicheren Ort gebracht, von dort in eine Pflegevogelfamilie. Eigentlich geht es ihm dort gut, doch es gibt auch Schwierigkeiten und Wazou sehnt sich nach seiner Mama. Wie es ihr wohl geht?

Als die Mama Wazou in der Pflegefamilie besucht, kann er sich endlich entspannen im Wissen, dass er die Mama bald wiedersehen und alles zwar ein bisschen anders, aber am Ende doch gut wird.

 

Der Hintergrund:

Hinter Kindesvernachlässigung stehen viele verschiedene Schicksale. Häufig geben sich Eltern Mühe, kommen aber aus Überforderung oder wegen Krankheit immer weniger gut damit zurecht, ihre Kinder ordentlich zu versorgen. Wichtig ist das Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen und das Kind in Sicherheit zu bringen und zu versorgen. Der Kontakt mit der Herkunftsfamilie bleibt aber für viele Kinder von zentraler Wichtigkeit; sie machen sich Sorgen um ihre Angehörigen, Eltern oder Geschwister, können sich nicht richtig auf das neue Zuhause einlassen und fühlen sich vielleicht sogar schuldig, dass es ihnen jetzt besser geht, sie sicher und satt sind, während die Probleme zu Hause andauern.

Wichtig ist die Partizipation der Kinder am Prozess, die Kommunikation über den Stand der Dinge und die weitere Planung. Wenn Kindern geholfen wird, die Situation besser zu verstehen, werden sie entlastet und geben sich selbst die Erlaubnis, es gut zu haben, ohne von Loyalitätskonflikten zur Herkunftsfamilie geplagt zu werden. Unwissenheit und Hilflosigkeit macht Angst. Werden Kinder in ihren Sorgen ernst genommen und am laufenden Prozess durch Transparenz beteiligt, gibt ihnen das Kraft und kann helfen, das lähmende Gefühl der Hilflosigkeit zu schmälern.

 

Zielgruppen:

  • Kinder, die große Verluste oder Veränderungen der Lebensumstände mitgemacht haben, ob Inobhutnahme, Adoption, Tod eines Elternteils oder Scheidung der Eltern, Migration und Flucht
  • Kinder, die vorübergehend oder dauerhaft eine Ersatzfamilie benötigen, insbesondere aufgrund von Vernachlässigung infolge von elterlicher Überforderung
  • Kinder psychisch kranker Eltern

  • Kinder und Erwachsene, die jemanden kennen mit ähnlichen Erfahrungen, seien es Mitschüler, Verwandte, bestehende Kinder in der Zielfamilie, Interessierte

  • PädagogInnen, BetreuerInnen und TherapeutInnen, FamilienbegleiterInnen und JugendamtsmitarbeiterInnen

 

Alterszielgruppe: 3-12, je nach Enwicklungsalter

Illustriertes Kindergeschichtenbuch, 24 Seiten, Hardback, ca. 240x240mm

ISBN 978-3-945885-16-1

 

 

Kommentare von Leser*innen zu diesem Buch:

"Ich empfehle dieses Werk allen Pflegefamilien als Ressource mit jungen Kindern, damit sie sich weniger allein fühlen und vielleicht über ihre Geschichte sprechen können. Wunderbare Illustrationen."

"Als Pflegefamilie schätzen wir dieses Buch sehr, um jungen Kindern unsere Rolle erklären zu können. Die Illustrationen sind phantastisch."

"Ich haben den kleinen WAZOU erhalten und freue mich sehr darüber! Es ist wirklich wunderschön! Herzlichen Dank für Ihre persönliche Betreuung!"

 

 

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